Trophäe

Theatervoorstelling (2026), 105′.  Concept & regie: Roger Vantobel — Tekst & dramaturgie: Felicitas Zürcher — adaptatie van de roman Trofee van Gaea Schoeters — Scenografie: Olaf Altmann — Muziek: Matthias Herrmann – Een productie van Bühnen Bern

Endlich ist sie da, die Jagdlizenz für das Spitzmaulnashorn, für die Hunter White eine unan­ständige Summe bezahlt hat. Um Geld geht es ihm nicht, er ist beglückt von dem Gedanken, endlich die Nummer Fünf seiner Big Five zu erjagen und als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Doch dann geht alles schief, und Wilderer erlegen das für ihn vorgesehene Nashorn. Als der Betreiber der Luxus­-Lodge mitten in der Steppe die komplexen Fragen um Artenschutz, Tourismus und Jagd mit dem Schutz von Minderheiten vergleicht, gerät der weisse Jäger in einen verstörenden Fiebertraum. Hat er wirklich das Angebot erhalten, statt des Nashorns die Big Six zu verfolgen, die Jagd auf einen Menschen?

Man möchte wegschauen, doch es geht nicht. — SRF Tagesschau

Im Ge­wand eines Thrillers wirft die belgische Drehbuch­- und Romanautorin Gaea Schoeters einen Blick auf die post­koloniale Welt und die komplexen Fragen von Herrschaft, Macht und Menschlichkeit und hinterfragt gleichzeitig die unverändert präsenten Stereotype, mit denen der Westen auf «Afrika» blickt.

Der Berner Schauspieldirektor Roger Vontobel wird Gaea Schoeters aufwühlenden Roman als Oratorium und Abgesang auf die Vorherrschaft des weissen Mannes auf die Bühne bringen.

Einfach gesagt

Der reiche Amerikaner Hunter White will ein seltenes Nashorn jagen. Aber die Jagd läuft anders als geplant. Das Nashorn wird von Wilderern getötet. Und Hunter darf einen Menschen jagen. Er gerät in einen Albtraum voller Gewalt, Macht und Schuld. Die Geschichte zeigt: Koloniale Macht und alte Denkweisen wirken bis heute.

Pers

«Ethischer Mindfuck» — Nachtkritik.de

«Dem Team um Regisseur Roger Vontobel gelingt nicht nur eine packende Adaption von Schoeters Roman, sondern auch ein neuer Beweis, dass Theater durchaus explizit politisch sein und das Publikum trotzdem künstlerisch herausfordern kann.» — Nachtkritik.de
«Mit der Uraufführung von «Trophäe» bietet die Schauspielsparte der Bühnen Bern ihrem Publikum das überwältigende Erlebnis totaler Immersion.» — Stimme der Kritik
«Ein Rave auf der Pistolenmündung» — St. Galler Tagblatt/Luzerner Zeitung
«Roger Vontobel und Felicitas Zürcher, dem künstlerischen Erfolgsteam in der Bundeshauptstadt, gelingt ein kleines Theaterbeben.» — St. Galler Tagblatt/Luzerner Zeitung
«Kaum lässt sich beschreiben, was an diesem Abend in den Vidmarhallen passiert. Es wirkt wie die Magie eines Grösseren, das umfassender als der Texte allein ist, chorisch zum Leben erweckt von den drei Schauspielerinnen June Ellys Mach, Susanne-Marie Wrage und Patrycia Ziółkowska. Ihr Spiel macht den Abend ebenso klug wie implizit politisch.» — St. Galler Tagblatt/Luzerner Zeitung
«Die Albtraumszenen gelingen insbesondere dank der überragenden Schauspielerin Patrycia Ziółkowska, in deren Blick sich Hunters Erregung, Panik und wilde Entschlossenheit gleichzeitig spiegeln.» — Der Bund
«Aus einem wuchtigen Buch wird so ein sehenswerter Abend.» — Der Bund

«Man möchte wegschauen, doch es geht nicht» — SRF Tagesschau

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01/06/2026

> 02/06/2026 — Gaea Schoeters im Gespräch mit Denis Scheck

Cast & Crew

Theatervoorstelling (2026) — 105′

Mit: June Ellys Mach, Susanne-Marie Wrage, Patrycia Ziolkowska, Oscar Wittek

Regie: Roger Vontobel
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Joki Tewes und Jana Findeklee
Musik: Matthias Herrmann
Choreografie: Emma Murray
Lichtdesign: Michael Gööck
Dramaturgie: Felicitas Zürcher
nach dem gleichnamigen Roman von Gaea Schoeters
Een productie van Bühnen Bern

 

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